Österreich ist Holzland

Österreich ist ein Wald- und Holzland. 42 % der gesamten Landesfläche sind Wälder, die die Schönheit unserer Natur- und Kulturlandschaft prägen. Sie bieten dem Menschen Erholung und Schutz vor Naturgefahren. Vor allem aber versorgt der Wald die Bevölkerung mit dem natürlichen Rohstoff Holz.

Bauen in der Region heißt bauen mit der Region. Bauunternehmer und Bauträger befinden sich oft im Spannungsfeld zwischen Kosteneffizienz und Nachhaltigkeit. Der Holzbau vereint diese beiden Ansprüche und kann energetisch und Raum-klimatisch höchsten Ansprüchen gerecht werden. Er fügt sich harmonisch in das Ortsbild ein und prägt zum Teil schon über Jahrhunderte das Erscheinungsbild vieler Gemeinden.

Schauen Sie sich unsere Referenzen und realisierten Beispiele durch und erleben Sie das technische, ökonomische und gestalterische Potenzial des modernen Holzbaus. Vom privaten Eigenheim über landwirtschaftliche Stallungen bis hin zu öffentlichen Bauten ziehen sich dabei unsere Erfahrungen. Allen diesen Beispielen verbinden die Themen Klimaschutz, Brandsicherheit und Beständigkeit.

Haben Sie noch Fragen? Dann wenden Sie sich an uns und erfahren Sie aus erster Hand von den Bauherren und Nutzern, welche Erfahrungen sie bei unseren Holzbau-Projekten gemacht haben.

Natur-Werkstoff Holz schafft Wohlfühl-Ambiente

Der Naturwerkstoff Holz schafft Ambiente zum Wohlfühlen und ist ideal für die Gestaltung im Freien – das bestätigt nun auch die Wirtschaftskammer.

Ob Fassaden, Fenster oder die eigenen vier Wände: Holz ist seit Jahrhunderten bewährt. Holz ist dauerhaft und robust, variantenreich und individuell einsetzbar. Dies gilt natürlich nicht nur im Haus, sondern genauso im Freien. Ob als Terrassenbelag, als Pergola, als Sicht- oder Lärmschutz, als Carport, Spielgerät oder Sitzmöbel – Holz macht jeden Garten und jede Terrasse einzigartig. Das sagt auch Richard Hable, Landesinnungsmeister des oö Holzbaus, der die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Holz im Freien kennt: “Holz ist bestens geeignet, sich seine ganz persönliche Oase im Grünen zu schaffen bzw. zu verschönern.”

Die besonderen Eigenschaften von Holz kommen etwa auf Terrassen besonders zum Tragen. Holz ist nämlich fußwarm, dh man bekommt auf Terrassen-Böden aus Holz auch ohne Schuhe nicht so schnell kalte Füße. Und weil sich Holzoberflächen nur geringfügig aufheizen, haben sie auch im Hochsommer immer eine angenehme Temperatur. Das schafft ein perfektes Ambiente, sowohl für abendliche Gartenfeste als auch für Stunden der Muße und Erholung.

Viele heimische Hölzer eignen sich bestens für den Außeneinsatz. Holzarten, wie das Kernholz der Lärche, der Eiche oder der Robinie weisen eine besonders hohe Strapazierfähigkeit auf und werden daher vielfach auch unbehandelt im Außenbereich eingesetzt. Eine weitere Entwicklung ist das sogenannte Thermoholz. Dabei wird durch eine thermische Behandlung (Erwärmung auf bis zu 230 ° C über einen längeren Zeitraum) das Ausgangsmaterial nicht nur dunkel gefärbt, es gewinnt dadurch auch deutlich an Beständigkeit und Formstabilität.

Weitere Informationen zum Thema Holz im Außenbereich – von Holzarten bis zu Oberflächenbehandlungen – erhalten Sie direkt bei Henninger Holzbau oder können Sie auch in der proHolz-Edition “Holz im Garten” nachlesen und unter www.proholz.at/shop kostenlos erwerben.

Holzbau positiv

Holzbau hat höchste Reputation

Eine aktuelle JKU-Untersuchung erbrachte erstaunliche Ergebnisse:  Holzbauten haben eine höhere Reputation gegenüber mineralischem Bauten.

Gebäude hatten schon immer auch eine repräsentative Aufgabe. Deshalb nutzen erfolgreiche Unternehmen ihre Bauten gezielt als räumlich erlebbare Markenzeichen ihrer Kultur und ihrer Werte. Welche Rolle der Baustoff Holz dabei spielt, wurde jetzt von der Johannes Kepler Universität Linz erstmals wissenschaftlich untersucht.

Etwa 450 Interviews mit einer repräsentativen Stichprobe der österreichischen Gesamtbevölkerung wurden geführt. Univ.-Prof. Gerhard Wührer vom JKU-Institut für Handel, Absatz und Marketing hat beim Dialog Holzbau vergangene Woche die Studie erstmals einer breiten Öffentlichkeit präsentiert.

Die Ergebnisse sind erstaunlich: Unternehmen mit Gebäuden aus Holz wird nämlich nicht nur ein umweltbewussteres Verhalten zugeschrieben, ihnen wird auch eher zugetraut, allgemeine Anliegen der Gesellschaft zu unterstützen und mit ihren Mitarbeitern gut umzugehen. Sogar mehr als 80 % der Befragten gaben an, dass man in einem Unternehmen aus Holz gerne arbeiten würde. 70 % stimmten der Aussage zu, dass Unternehmen mit Holzgebäuden innovative Produkte und Dienstleistungen entwickeln würden und 76 %, dass sie eine klare Vision für die Zukunft hätten.

Zustimmung Holzbau

12 % mehr Reputationswirkung durch Holzbauarchitektur

Insgesamt wurde festgestellt, dass Unternehmen, die in Holzbauten ihrer Tätigkeit nachgehen, mit einer sehr hohen positiven Assoziationskette rechnen können. Die Empfehlungsrate ist höher, ebenso die Vertrauenswürdigkeit und die Bereitschaft, eine Kundenbeziehung einzugehen. Zahlreiche andere Studien haben zudem die positive Auswirkung einer hohen Reputation auf finanzielle Kennzahlen wie Rentabilität und Gewinn nachgewiesen.

Schon jetzt setzen viele Unternehmen auf den Baustoff Holz. Zuletzt sorgte das MIBA Forum der Miba AG in Laakirchen für Aufsehen. Das Projekt erhielt letztes Jahr den Holzbaupreis. Der Lebensmittelhändler M-Preis ist bekannt für seine Märkte aus Holz. Der Shop in St. Martin am Tennengebirge erreichte den 2. Preis beim Constructive Alps. Auch die Bundesimmobiliengesellschaft m.b.H. BIG setzte zuletzt mehrfach erfolgreich auf Holz ein. Die HTBLA Hallstatt wurde 2016 mit einem OÖ Holzbaupreis ausgezeichnet. In Tulln wurde 2017 eines der ersten Laborgebäude aus Holz für die BOKU fertiggestellt. Weitere Projekte sind bereits in Planung.

„Für mich ist die vorliegende Studie mehrfach beachtlich: Einerseits liefert sie den Unternehmen bei Investitionen in Gebäude eine neue Entscheidungsgrundlage. Außerdem freut es mich als Wissenschaftsreferent des Landes ganz besonders, dass die erste Untersuchung dieses Aspektes im Gebäudebereich von einer oö. Universität gemacht wurde“, so LH-Stv. Michael Strugl. Mit Unterstützung des Landes OÖ und der BIG gaben mehrere Branchenorganisationen — proHolz OÖ, proHolz Austria, Fachverband Holzindustrie, Landesinnung Holzbau OÖ — die Studie in Auftrag. Die Professoren Gerhard Wührer und Katharina Hofer sind für die wissenschaftliche Bearbeitung verantwortlich. IMAS International führte die Interviews.

Mehr Infos, Beispiele und eine Publikation zur „Reputationsmessung“ auf www.proholz-ooe.at.